Mr. President und andere Projekte

Herzlichen Glückwunsch Obama! Oder besser gesagt Mr. President!

Heute steht der gesamte Tag unter dem Zeichen des Wahlerfolges dieses einen Mannes. Jeder scheint zufrieden mit dem Ergebnis - nur ich bin mal wieder der ewige Skeptiker.

Ich selbst habe den Wahlkampf sehr halbherzig meistens jedoch gar nicht mitverfolgt. Wieso auch? Ist ja in Amerika. Natürlich weiß ich, dass Amerika eine der größten Nationen ist und auf uns andere meistens nur hinabblickt. Von daher hätte es mich doch interessieren sollen. Zumindest könnte ich dann heute Mittag beim Mittagessen mit meinen Kollegen mitreden. Aber sei es drum, ich habe den Wahlkampf also nicht verfolgt.

Trotzdem - ich war für Obama. Warum? Weil er schwarz ist. Genauso hätte ich für eine Frau gestimmt - eben weil sie eine Frau ist. Ich bin da sehr einfach gestrickt.

Aber heute komme ich mir dafür fast schäbig vor. Ich glaube, dieser neue Mr. President möchte bestimmt nicht seiner Hautfarbe wegen gewählt worden sein, genauso wenig eine Frau alleine für die Tatsache dass sie eine Frau ist.

Warum also, wollte ich unbedingt einen schwarzen oder eine Frau auf dem Thron sehen? Nun, weil sie Minderheiten in der Politik darstellen. Und einen Schwarzen auf dem Gipfel der Macht in einem Land, dass immer noch von geheimnisumwitterten KKK heimgesucht wird und in der es andere Presidenten noch nicht einmal für nötig erachtet haben, die arme schwarze Bevölkerung nach einer Naturkatastrophe in NewOrleans zu besuchen, das ist doch schon was.

Politik ist für mich zur Zeit einfach nicht wichtig. OK, nicht, dass ich mich jemals dafür interessiert hätte, aber gerade in letzter Zeit war ich enorm beschäftigt. Ich hatte schließlich vor eine Diät zu beginnen und das erfordert nun einmal ein enorme Planung - fast wie bei einem Projekt.

Zunächst einmal habe ich mit der Initiierung begonnen, sprich ich habe mich selbst gefragt: Welchen Nutzen hat diese Diät?
Und ich antwortete mir selbst: Ich habe ein besseres Gefühl zu mir und meinem Körper und ich fühle mich beim Sex nicht wie eine fette Robbe (dies natürlich sehr übertrieben dargestellt).
Dann habe ich das Grobkonzept gestartet: Welche Diät ist sinnvoll, welcher Rahmen soll das haben?
Gesunde Ernährung und Sport sind meine Grundvoraussetzungen gewesen.

Dann habe ich eine KickOff-Sitzung veranstaltet.
"Schatzilein, findest du dass ich dick bin?" Schatzilein wich erst einmal alle Farbe aus dem Gesicht und er stammelte etwas von "Wie kommst du denn dadrauf?" Ich erläuterte ihm, wie ich zu dieser Frage komme und er sagte mir, dass er immer hinter mir stünde, egal was ich entscheiden würde.
Volleumel, ich bin dicker geworden und nicht schwanger!

Dann habe ich ein Konzept erstellt, d.h. mich in ein Diätforum eingeloggt, nach Diätrezepten gesucht, einen Ernährungsplan für die nächste Woche entworfen, Süßigkeiten aus unseren Schränken gebannt (Natürlich musste ich sie dazu vorher essen! Ist ja klar!), einen Sportplan entworfen und mich auf die Waage gestellt!
Letztendlich habe ich meine Studien dann meinem Liebsten noch einmal präsentiert, der sie einfach so hingenommen hat und mit seinen Freunden zum BurgerKing gefahren ist.
Nun sehe ich also dem Abschluss meines Projektes entgegen - Ende April 2009.

Bis dahin wird sich auch zeigen, welche Art President Obama ist und in welche Richtung seine Politik gehen wird. Ob ich seine Politik jetzt verfolge. Ganz ehrlich - ich bin in mein Projekt viel zu sehr eingebunden, als dass ich das verfolgen könnte. :lach:

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Kommentare

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